Diana
Damrau wurde in Günzburg an der Donau (Deutschland) geboren und erhielt
ihre Gesangsausbildung bei Carmen Hanganu an der Musikhochschule Würzburg
und bei Hanna Ludwig in Salzburg.Nach ersten Festengagements an den Opernhäusern
von Würzburg, Mannheim und Frankfurt startete sie im Jahre 2002 ihre freiberufliche
internationale Karriere.
Sie gastierte an den großen deutschen Opernhäusern von München,
Berlin, Dresden, Hamburg und trat bald auch in Wien, Brüssel, Washington,
London, Mailand, New York und Madrid sowie seit 2001 bei den Salzburger Festspielen
auf. Renommierte Dirigenten wie Ivor Bolton, Pierre Boulez, Sir Colin Davis,
Christoph von Dohnanyi, Adam Fischer, Nikolaus Harnoncourt, Jesú López
Cobos, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Peter Schneider und Marcello
Viotti begleiten ihren Weg auf der Opernbühne und dem Konzertpodium.
Diana Damraus Repertoire ist sehr weit gefächert und reicht vom italienischen
und französischen Fach (Gilda, Norina, Adina, Rosina; Leila, Lakmé,
Ophélie) über hohe lyrische Partien des deutschen Repertoires bis
zu zeitgenössischen Kompositionen (Die kleine Frau in der Uraufführung
von Cerhas „Der Riese vom Steinfeld” an der Wiener Staatsoper, „Hérodiade-Fragmente”
von Pintscher, „1984” von Maazel/ Uraufführung 2005 am Royal
Opera House Covent Garden London). Im Dezember 2004 interpretierte sie in Salieris
„L'Europa riconosciuta” anläßlich der Wiedereröffnung
der Scala di Milano unter Riccardo Muti die Titelpartie.
Als gefragte Mozart- und Strauss-Sängerin ist sie als Konstanze (Frankfurt,
München, Wien), Königin der Nacht (London, München, Salzburger
Festspiele), Susanna (Milano, München, Salzburger Festspiele, Wien), Zdenka
(München), Sophie (Dresden, München) und Zerbinetta (Dresden, London,
Madrid, Met New York, Wien) zu erleben. Neben der Oper nehmen Liederabende einen
großen Raum im Schaffen der Sängerin ein. Sie ist regelmäßiger
Gast beim Kissinger Sommer und bei der Schubertiade Schwarzenberg sowie bei
den Münchner und Salzburger Festspielen. In Salzburg sang sie bereits im
Jahre 2002 die Königin der Nacht, 2003 die Blonde in der „Entführung”
und ein Jahr später in dieser Produktion auch die Konstanze. In einer Neuinszenierung
der „Zauberflöte” im Mozart-Jahr 2006 sang sie in Salzburg
erneut die Königin der Nacht und wird dort im Sommer 2007 die Susanna im
„Figaro” übernehmen, die sie bereis an der Wiener Staatsoper
und an der Scala di Milano gestaltet hat. An der New Yorker Met folgen in der
Saison 2006/07 ihre Rollendebüts als Rosina/„Il barbiere di Siviglia”
und Aithra/„Die ägyptische Helena” in zwei Neuproduktionen.